29. Juli 2018 (Sonntag)

Leda-Jümme-Tour (52 km)

Die „Seefahrt“ musste leider ausfallen. Lustig wurde es dennoch.
Wegen der Springtide konnte die Pünte bei Wiltshausen erst frühestens um 11:00 Uhr fahren. Daher starteten wir kurzentschlossen an’t Güntsied (gegenüberliegendem Ufer) in Amdorf.

Um 08:00 Uhr trafen wir uns am Schlachthof in Norden. Schnell waren die Fahrräder auf dem Trailer verladen und die 21 Teilnehmer auf insgesamt 5 PKW verteilt. Schon um 08:20 bewegte sich der Konvoi Richtung Nettelburg/Amdorf . Via Emden und Leer erreichten wir problemlos den Parkplatz auf einem Bauernhof am Stintrick. Direkt vor Deutschlands schmalster Straßenbrücke (1,85m). Die Familie Fröhlich hatte uns freundlicherweise die Parkmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.

Die Temperaturen waren noch angenehm frisch als wir unsere Tour mit dem Überqueren der abenteuerlichen Stahlbrücke über die Leda begannen. Der Wind kam aus Süd mit Stärke 3. Durch Amdorf zum Püntenanleger und immer entlang der Jümme fuhren wir bei Sonnenschein zum Jümmesee bei Stickhausen. Jetzt gab es die erste große Pause. Weiter ging es durch den Barger Hammrich bis zur Potshausener Brücke. Hier trafen wir wieder auf die Leda der wir bis zur Einmündung des Hauptfehnkanals folgten. Am Hauptfehnkanal entlang radelten wir dann nach Ostrhauderfehn und über den Leda-Jümme-Weg bis zur B 438 bei Westrhauderfehn. Da wir noch gut in der Zeit lagen und die Plätze im Restaurant erst um 13:00 Uhr reserviert waren, entschloss sich der Tourenleiter einen kleinen, idyllischen Umweg über Langholt nach Westrhauderfehn zu fahren (ca. 6 km). Pünktlich erreichten wir das Lokal wo sich alle Teilnehmer an einem schattigen Außenplatz stärken und erfrischen konnten. Denn inzwischen lag das Quecksilber bei ungefähr 30°.

Mit neuen Kräften und viel Elan gingen wir schließlich die letzten 16 km an. Nach einem kurzen Zwischenstopp und Begrüßung der 98-jährigen Mutter im Elternhaus des Tourenleiters ging es auf der alten Kleinbahntrasse bis zur Kirche in Rhaude. Inzwischen war der Wind auf Süd 4 aufgefrischt. Also Rückenwind. Daher sausten wir anschließend wie nix durch den Holter Hammrich bis zu einer kurzen Pause in Backemoor. Nach Umrundung der dortigen Kirche kam es zu einem mehr oder weniger tragischen Zwischenfall. Der Tourenleiter hatte sich verfahren, seinen Fehler jedoch schnell bemerkt und nach ca. 500m Umweg wieder auf den rechten Pfad zurückgefunden. Jetzt waren es nur noch 3 km bis zum Ausgangspunkt. Den erreichten wir mit 52,1 km auf dem Tacho und 15,4 km/h Durchschnitt.

Nach dem verladen der Räder erreichten alle wohlbehalten gegen 17:00 Uhr den Startort in Norden wo wir uns gut gelaunt (die Meisten jedenfalls) verabschiedeten.

Anmerkung: Die gesamte Strecke war nahezu windmaschinen- und autofrei. Die Straßen/Wegeverhältnisse gut.
Für die Küstenbewohner war es vielleicht ‘mal ganz interessant per Radl Ostfrieslands schönen, wasserreichen und grünen Süden ein wenig kennenzulernen.

Durch Klick auf das Symbol Leitet Herunterladen der Datei ein kann für die Strecke eine Datei für Navigationsgeräte im gpx-Format heruntergeladen werden.

Basiskarte: openstreetmap.de , outdoormaps.com , velomap.org

Streckenlänge: 52 km

© 2018 ADFC Kreisverband Aurich

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